Zum Inhalt

Im Reich des Bären -
Der Nationalpark Bayerischer Wald

Um die wunderbaren Bayerwaldberge Lusen, Rachel und Falkenstein erstreckt sich entlang zur Tschechischen Grenze der erste Nationalpark Deutschlands – der Nationalpark Bayerischer Wald. Zusammen mit dem angrenzenden Nationalpark Sumava in Tschechien bildet er mit über 900 km2 das größte Waldschutzgebiet Mitteleuropas. „Natur Natur sein lassen“ lautet das Motto. Und in der Tat, nirgendwo zwischen Atlantik und Ural darf sich die Natur auf so großer Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen zu einem wilden Wald entwickeln.

Inmitten dieser grenzenlosen Waldwildnis im heutigen Nationalparkgebiet Bayerischer Wald-Böhmerwald war vor einigen Jahrhunderten noch das „Reich der Bären“. Kaum ein Tier hat dem Menschen damals mehr Respekt, Bewunderung aber auch Angst abverlangt als dieses Raubtier. Trotz seiner sprichwörtlichen Stärke fiel das letzte Exemplar vor über 170 Jahren der systematischen Ausrottung durch den Menschen zum Opfer.

Der Nationalpark Bayerischer Wald hat sich diesem faszinierenden Tier mit Aktionen rund um das Thema „Da ist der Bär los“ angenommen. Vielleicht künden auch schon bald wieder Spuren in freier Wildbahn davon, dass Braunbären in ihren angestammten Lebensraum zurückgekehrt sind.

Der Nationalpark Bayerischer Wald bietet allerdings nicht nur Bären eine idyllische Umgebung. Das Panorama der Berggipfel vermittelt die endlose Weite der Wälder des bayerischen-böhmischen Grenzgebirges und ermöglicht Besuchern einmalige Eindrücke. Zahlreiche erfrischende Bergbäche mit Kaskaden und kleinen Wasserfällen nehmen hier ihren Ursprung. Blühende Hochstauden und anspruchsvolle Baumarten wie Esche oder Spitzahorn säumen die Ufer.

Ein Netz von mehr als 300 km gut markierten Wanderwegen, 200 km Radwegen und rund 80 km Langlaufloipen erschließt dem Gast Sommer wie Winter die ursprüngliche Natur des Nationalpark Bayerischer Wald.

Newsletter



HTML nur Text

Gewinner Bayerischer Innovationspreis
Tierisch Wild - Nationalpark Bayerischer Wald